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Planet Planlos – offener Brief und Buchversand an Entscheider

Die Zeit drängt, um in Sachen Klimaschutz endlich Nägel mit Köpfen zu machen!
In dieser Woche haben wir unser Buch PLANET PLANLOS daher mit einem Anschreiben namhafte Entscheider aus Politik und Wirtschaft geschickt.

Auf unserer Versandliste stehen hohe Politiker wie unserer Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, die Parteivorsitzenden und Ministerpräsident/innen.
Politiker im Europaparlament wie Donald Tusk und Jean-Claude Juncker.
Regierungschefs anderer Länder, die des Deutschen mächtig sind, wie Wladimir Putin und Emmanuel Macron.
Außerdem ging der Brief an die folgenden Vorstände und Geschäftsführer von Konzernen, deren Handeln unser Klima wesentlich beeinflusst:
Darunter Dieter Zetsche von Daimler, Carsten Spohr von Lufthansa und Matthias Müller von VW.
Sowie die Geschäftsführer von Energieunternehmen, die immer noch auf Kohlekraft setzen.

Hier die vollständige Liste:

Dr. Frank-Walter Steinmeier
Dr. Angela Merkel
Dr. Sahra Wagenknecht
Christian Lindner
Cem Özdemir
Katrin Göring-Eckardt
Martin Schulz
Dr. Frauke Petry
Winfried Kretschmann
Horst Seehofer
Michael Müller
Dietmar Woidke
Dr. Carsten Sieling
Olaf Scholz
Volker Bouffier
Manuela Schwesig
Stephan Weil
Armin Laschet
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
Stanislaw Tillich
Dr. Reiner Haseloff
Daniel Günther
Bodo Ramelow

Jean-Claude Juncker
Donald Tusk
Vladimir Putin
Donald J. Trump
Emmanuel Macron

Volkswagen AG, Matthias Müller
AUDI AG, Rupert Stadler
Porsche AG, Oliver Blume
BMW, Harald Krüger
Daimler AG, Dieter Zetsche
Lufthansa, Carsten Spohr

RWE AG, Dr. Rolf Martin Schmitz
Vattenfall GmbH, Tuomo J. Hatakka
BS|ENERGY, Julien Mounier
STEAG GmbH, Joachim Rumstadt
Lausitz Energie Bergbau AG, Dr. Helmar Rendez
swb AG, Dr. Torsten Köhne
EnBW Energie, Dr. Frank Mastiaux
Evonik Industries AG, Christian Kullmann
eins energie in sachsen, Roland Warner
Uniper SE, Klaus Schäfer
DREWAG, Dr. Reinhard Richter
Mainova AG, Dr. Constantin H. Alsheimer
Stadtwerke Hannover AG, Dr. Susanna Zapreva-Hennerbichler
RheinEnergie AG, Dr. Dieter Steinkamp
Stadtwerke Düsseldorf AG, Dr. Udo Brockmeier
BP Europa SE, Wolfgang Langhoff
BASF SE, Kurt Bock
Stadtwerke München, Dr. Florian Bieberbach
Mark-E Aktiengesellschaft, Erik Höhne
WSW Wuppertaler Stadtwerke, Andreas Feicht
Energieversorgung Oberhausen (evo), Hartmut Gieske
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Marcus O. Wittig

Der Text unseres Anschreibens (im Bild der Brief an die Bundeskanzlerin):

Sehr geehrte/r XXX,

Superstürme, Dürre, Dauerregen, Überschwemmungen – der Klimawandel ist da. Sie wissen sicher, dass sich rasch etwas ändern muss, wenn wir den Temperaturanstieg auf 1,5 oder 2 Grad begrenzen wollen.

Mit der UN-Klimakonferenz vom 6.-11. November 2017 in Bonn kommen die Verhandlungen direkt zu uns. Aus diesem Grund knöpfen wir uns in unserem neuen Buch Planet Planlos das größte Problem unserer Zeit vor. Planet Planlos ist das aktuelle Kompendium zum Klimawandel: unterhaltsam und verständlich für alle.

Unser Buch zeigt, wo sich Klimaveränderungen heute schon auswirken, wie es so weit kommen konnte, wie schlimm es wirklich ist und was uns noch erwartet.
Und es gibt Impulse, was jeder von uns tun kann, um das Schlimmste zu verhindern.

Eine EMNID-Umfrage ermittelte kürzlich, dass der Klimawandel mit 71 Prozent die größte Angst der Deutschen ist. Unsere Bitte an Sie: Wenden Sie sich in Ihrer Funktion diesem Thema verstärkt zu – es ist so wichtig wie nie zuvor. Noch ist Zeit, auf der Erde langfristig die klimatischen Bedingungen zu sichern, die für uns Menschen lebensnotwendig sind. Es geht nicht nur um das Überleben des Eisbären. Sondern um uns alle.

Wenn wir jetzt nicht handeln, sind wir vielleicht die Letzten unserer Art, denen diese Erde ein lebenswertes Zuhause bietet – sozusagen die Generation Weltuntergang.
Helfen Sie mit, das zu verhindern?

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihr persönliches und berufliches Engagement im Klimaschutz.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Zukunft für kommende Generationen positiv gestalten.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre unseres Buches und würden uns freuen, sollten Sie Zeit für ein Feedback finden.

Mit herzlichen Grüßen

Anne Weiss & Stefan Bonner

Tieren eine Stimme geben

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Wenn Anne sich nicht gerade auf Demos herumtreibt (wie im Januar 2016 auf der „Wir haben’s satt“ in Berlin) oder Vorträge über Witz, Wohl und Wehe der gemeinen Straßentaube hält, übersetzt sie für die gemeinnützige Tierrechtsorganisation Animal Equality schon mal einen Beitrag. Dieser ist gerade in der Huffington Post erschienen – es ist ein Interview mit den Gründern von Animal Equality zu ihrem neuen iAnimal-Projekt – einem stereoskopischen 360-Grad-Film, der den Betrachter in einen Schweinestall mitnimmt und hautnah zeigt, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten und geschlachtet werden. Dieser Film wurde zuletzt auf dem Vegan Street Day in Berlin und auf dem Sundance Film Festival in Utah gezeigt. Welche weiteren Veröffentlichungen geplant sind, lest ihr im Interview. Wenn ihr könnt, schaut ihn euch an – er wird eure Sicht verändern.

Foto in diesem Beitrag: (c) Animal Equality

 

 

 

Arnos und Annes veganer Weihnachtsschmaus

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Es ist bald soweit: Die Feiertage nahen in Riesenschritten – und auch Pflanzenfresser wollen etwas Leckeres auf dem Teller haben.
Umso schöner, dass sich Arno von Rosen auf seinem Blog El Stefano für Anne eine köstliche Alternative zu Gänsebraten, Karpfen blau und anderen Tieren auf dem Teller ausgedacht hat.

Es gibt Muffins, zartes Gemüse und als Abschluss Vanilleflammeri. Zum Niederknien!

Ein Interview mit der glücklichen Genießerin und den Download des festlichen Rezepts findet ihr hier!

Schreibtipps von Anne

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Anne hat zwei Leben. Nein, nicht ganz richtig: Aber unter ihrem Klarnamen Ann-Kathrin Schwarz gibt sie mit Co-Autor Stefan Bonner (alias Jan Wielpütz) auch Schreibkurse. Hier erklärt sie in der Zeitschrift PETRA, worauf es ankommt, wenn ihr gerne etwas schreiben wollt. Wichtigster Tipp: einfach drauflos schreiben! Warum, erfahrt ihr im Beitrag!

„Betamännchen“ auf der Shortlist des Lovelybook-Leserpreises

Leserpreis_Abstimmung_4_2Juhu! Wir stehen mit „Betamännchen“ auf der Shortlist für den Lovelybooks-Leserpreis in der Kategorie Humor! Das ist toll, denn dies ist der derzeit größte Publikumspreis für Bücher im deutschsprachigen Raum.

Jetzt brauchen wir eure Hilfe: Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eure Stimme gebt und bis zum 27. November fürs „Betamännchen“ votet!
Und zwar hier: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2014/abstimmungen/humor/#liste
Dafür schon jetzt unseren heißesten Dank!

Anne & Stefan <3

Die Bürolesung – Start der Lesereihe

Dies ist der Start einer neuen Lesereihe: Bevor wir im kommenden Jahr unsere Bühnentour starten, lesen wir hier für euch aus unserem neuen Buch Betamännchen – an Orten, die eine besondere Bedeutung für uns haben. Wir beginnen mit unserem kleinen, aber feinen Zweierbüro bei Bastei Lübbe, wo wir einen Großteil unserer Büroehe zubringen.

→ Hier findet ihr alle Videos der Bürolesung

 

Der Zweck des Mannes

War wieder spät gestern.

Unendlich müde tapse ich nach einer durchschriebenen Nacht aus dem Schlafzimmer und stoße mir schmerzhaft den großen Onkel. Ich blicke hinab. Ich bin volle Kanne gegen den Papiermülleimer getreten.

Was zum Teufel hat der da zu suchen?

Neben dem Papierkorb begrüßen mich auch noch der gelbe Sack und die Kiste mit Leergut. Ich reibe mir verwundert den Schlaf aus den Augen.

Da kommt meine Tochter Pia aus dem Wohnzimmer um die Ecke gewieselt. Sie ist vier Jahre alt. Und morgens ist sie immer viel zu früh auf.

„Papa, bringst du jetzt endlich mal den Müll raus!“ Pia stemmt die Hände in die Hüften.

„Hast du das dahin gestellt?“, murmele ich.

„Mama!“ Pia bemüht sich um einen strafenden Blick. „Bring. Endlich. Den. Müll. Runter!“

„Warum ich?“

Pia furcht die Stirn. „Weil du einen Penis hast!“

Ich seufze und greife nach dem Müll. Hat ja keinen Zweck.

Auf dem Weg nach unten zu den großen Tonnen, grübele ich, ob bei Frauen eine konkrete Vorstellung, welchem Zweck ein Mann dient, von klein auf vorinstalliert ist.

Vielleicht hilft uns das ja auch dabei, unsere wahre Bestimmung zu finden. Als ich wieder in die Wohnung kam, war ich jedenfalls wach und nicht mehr so im Eimer.

Was meint ihr? Stimmt das? Wozu ist ein Mann heute wirklich da?

 

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Der Herr der Ideen. Gedanken an unseren Verleger

Heute einen normalen Blogeintrag zu posten, käme uns merkwürdig vor. Denn am Montagabend ist unser Verleger Stefan Lübbe verstorben; er erlitt einen Herzinfarkt. Wir sind genauso erschüttert wie unsere Kolleginnen und Kollegen bei Bastei Lübbe und nehmen Anteil am Verlust seiner Familie.

In den rund zehn Jahren, in denen wir beide bei Bastei Lübbe arbeiten, hat sich der Verlag unter der Leitung von Stefan Lübbe sehr verändert. Von der Verlagsgruppe Lübbe, bei der wir beide den ersten Arbeitsvertrag unterschrieben – Stefan als Praktikant beim Goldenen Blatt, Anne als Assistentin im Heftromanlektorat –, wurden wir zur Bastei Lübbe GmbH und dann zur AG. Ein multimediales Medienhaus, das heute weltweit agiert, so wie der Verleger es wollte.

An Annes erstem Arbeitstag, dem 1. April 2004 begrüßte Stefan Lübbe sie mit Handschlag im Foyer.

„Steht der Verleger jeden Morgen da?“, wollte sie später von ihrer neuen Chefin wissen.

„Nein, das macht er nur, wenn jemand neu anfängt“, beruhigte diese Anne.

Zwei Jahre später setzten sie uns in ein gemeinsames Büro mit Ausblick auf den Verlegergarten – ein kleines Rasengrün, begrenzt von einigen hohen Bäumen und mit einem dekorativen Steinarrangement zum Flanieren. Von unserem Fenster aus konnten wir Stefan Lübbe oft im Garten beim Spazieren beobachten – mal mit Autoren, mal mit Vertretern der Presse, oft mit Handy am Ohr, wenn er mit Geschäftspartnern neue Pläne austüftelte. Zum Garten hatten Verlagsangestellte normalerweise keinen Zugang, und so empfanden wir es als besondere Ehre, dass wir uns mit unserem ersten Buch, „Generation Doof“, darin fotografieren lassen durften – für den Kölner Stadtanzeiger, Ortsausgabe Bergisches Land. Die Unterstützung und Wertschätzung Stefan Lübbes spürten wir als Autoren deutlich: Nicht nur, dass er stets gut gelaunt zu einem Gespräch aufgelegt war, wenn wir ihn trafen, er benannte sogar zwei Koi-Karpfen in seinem heimischen Gartenteich nach uns, wegen des Fisches auf dem Cover von „Generation Doof“. So nannte er uns auch seine „Goldfische“, wann immer er uns begegnete.

Dass der Verlag Jahre später nach Köln umzog, war Stefan Lübbe ein besonderes Anliegen, man spürte oft, wie stolz er auf den neuen Firmensitz war. Und es war die richtige Entscheidung – mehr Aufmerksamkeit, Autorenbesuche, Lesungen und Events, rauschende Partys zu besonders hohen Feiertagen – wie zum Beispiel Karneval. Und noch etwas: Das neue Verlagsgebäude in der Schanzenstraße konnte mit einem deutlich besseren Parkplatz aufwarten – vorm und im (!) Haus. Denn Stefan Lübbes Liebe zum Automobil war legendär: Er hatte einen Parkplatz direkt vor den großen Fenstern des Foyers – und im Foyer sind der rote Jaguar von Jerry Cotton zu besichtigen sowie zwei Motorräder.

Skurril finden Sie das? Mag sein. Wir sagen: Normal ist langweilig. Wir mochten unseren Verleger, so wie er war. Er war stets für eine gute Idee zu haben, mochte sie noch so ausgefallen sein. Dank seiner spontanen Art und Unterstützung konnte man in seinem Verlag so manch neuartiges Vorhaben immer schnell umsetzen, was woanders vielleicht nicht möglich gewesen wäre.

Stefan Lübbe hatte viele Ideen. Wenn er nicht am Montag mit nur 57 Jahren gestorben wäre, dann würde er sicherlich auch noch zahlreiche davon umsetzen. Auch am Erfolg unserer Bücher und unserem Werdegang hatte er maßgeblichen Anteil.

Stefan Lübbe, wir werden dich vermissen.

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Betamännchen: Gewinnspiel auf Facebook

JETZT GEWINNEN:

5 signierte „Betamännchen“!

Wir verlosen fünf signierte Exemplare unseres neuen Buches
„Betamännchen. Sind die Männer noch zu retten?“
unter allen, die den Post auf unserer Facebook-Seite teilen.

Hier kommt ihr zu unserer Facebook-Seite.

Teilnahmebedingungen müssen sein, hier sind sie:

 

Teilnahmebedingungen

Der Gewinn kann nicht umgetauscht und nicht in bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird nach Ablauf des Einsendeschluss per E-Mail benachrichtigt. Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, nach der Ziehung namentlich veröffentlicht zu werden. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Mitarbeiter und Agenturen der Bastei Lübbe AG sowie angeschlossener Unternehmen und deren Angehörige.

Die Teilnahme ist nur natürlichen Personen gestattet. Eine Sammelteilnahme (insbesondere unter Einbeziehung hierauf ausgerichteter Unternehmen) ist ausdrücklich ausgeschlossen. Teilnehmer müssen persönlich mitspielen und dürfen sich keinerlei technischer Hilfsmittel bedienen. Besteht der Verdacht, dass doch Hilfsprogramme o. Ä. benutzt worden sind, behalten sich die Autoren vor, die Mitspieler von der Teilnahme auszuschließen.

Die uns übermittelten Daten werden nur für das Gewinnspiel und zur Benachrichtigung der Gewinner sowie für interne Statistiken verwendet oder, Ihre Zustimmung vorausgesetzt, um Sie mit weiteren aktuellen Informationen rund um uns Autoren und unsere Bücher zu versorgen. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden die gespeicherten Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptieren die Teilnehmer die vorstehenden Bedingungen. Das Gewinnspiel beginnt am 07.10.2014 und endet am 30.10.2014.

Plot-it! Die Tür zur Story

Nachdem alle Pinnwände und Notizbücher zu klein geworden sind, haben wir nun die Rückseite der Bürotür  zum Plotten zweckentfremdet. Hier findet jede Szene des neuen Buches auf einem Post-it Platz. Wir sind gespannt, wie viele Zettel auf die Tür passen – und ob das Plot-Sudoku aufgeht.

Kleines Farbleitsystem:

Lila = Unterteilung in drei Akte. Erster Akt (Auftakt der Geschichte), zweiter Akt (Hauptteil, die Probleme steigern sich), dritter Akt (Auflösung)

Rot = Die größte Krise, auch genannt „Deep-shit-point“. Hier geht für die Protagonisten alles schief.

Blau = Ende – ob happy oder nicht verraten wir dann aber erst im fertigen Buch.

Die neue Homepage ist online!

Es ist vollbracht. Nach zähem Ringen, durchwachten Nächten und einer ungesunden Menge Pizzen ist unsere neue Homepage online. Wir danken allen, die daran mitgewirkt haben – vor allem unserem Webdesigner Markus Scholz! Wir wünschen euch viel Vergnügen auf unseren Streifzügen durch die fabelhafte Welt der Doofheit.